Haare glätten zuhause

Haare glätten – das war früher eine Sache, die man ausschließlich dem Friseur überließ. In Adelskreisen war das Frisieren früher ausschließlich der Dienerschaft, bei Königinnen und Fürstinnen den Hofdamen vorbehalten. Dabei haben sich die Frauen früher nicht die Haare glätten lassen. Sie setzten stattdessen auf ihre eigene Haarpracht prunkvolle Perücken auf.

Im Rokoko war dies besonders stark ausgeprägt. Das Haare glätten wurde von den Frauen erst Anfang des 20. Jahrhunderts entdeckt, insbesondere in den 1920er Jahren, als der Sleek-Look, wobei diesem einfach mit viel Öl im Haar nachgeholfen wurde. Dabei war es auch damals noch hauptsächlich der Friseur, der hier den Damen zur perfekten Frisur verhalf. Im Salon benutzte man damals noch sehr primitive Geräte, wie das, das 1912 Lady Jennifer Bell Schofield erfand. Dieses Gerät musste noch durch eine externe Wärmequelle erhitzt werden. Der Trend sich zuhause die Haare zu glätten – darauf kam man erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Und damals als das Wirtschaftwunder begann, kamen auch die ersten Glätteisen für den Heimgebrauch auf den Markt. Diese waren damals natürlich noch nicht so professionell wie heute und es bedürfte schon einiger Erfahrung, damit man sich nicht Haar und Kopfhaut verbrannte. Heute geht das alles kinderleicht, auch mit dem Kombi-Gerät aus Lockenstab und Glätteisen. Denn diese Geräte verfügen heute über eine Temperaturregelung, die in verschiedenen Stufen einstellbar ist. Wichtig ist: Vor dem Glätten mit Glätteisen oder Lockenstab bzw. Fön immer einem Hitzeschutzspray greifen. Denn auf diese Weise ist die Gefahr für die Haare geringer, dass sie versenkt oder verbrannt werden, selbst bei höheren Temperaturen.

Alternative Haarglätter-Bürste

Heute, wo die Technik weiter fortgeschritten ist, gibt es neben den Kombi-Geräten aus Lockenstab und Glätteisen auch eine Alternative, die Haarglätter-Bürste. Diese wird auch elektrisch betrieben und ist eine Kombination aus Fön und Bürste. Dieses Gerät ist von seiner Handhabe her einfach und ebenfalls von der Temperatur her regulierbar. Die Haarglätter-Bürste ist vor allem dann eine Alternative, wenn es mit dem Glätten mal schnell gehen muss und auch noch einige Wellen im Haar sein können. Denn so gründlich wie ein Glätteisen arbeitet eine Haarglätter-Bürste nicht.

Glättendes Shampoo und sonstige Pflegeprodukte

Eine recht guten Effekt erreicht man zuhause auch, wenn man glättendes Shampoo verwendet. Dieses ist silikonfrei und ist in der Regel ohne chemische Zusätze, sondern basiert auf Inhaltsstoffen wie Kokosöl und Macadamianüsse. Diese beiden Naturprodukte wirken auf der einen Seite besonders schonend und brechen ebenfalls die Haarstruktur auf, so dass diese sich glättet. Die Glättung der Haare ist durch die Verwendung von glättendem Shampoo und sonstigen glättenden Pflegeprodukten nicht von langer Dauer. Der Effekt hält meist nicht länger als einen Tag an.

Homekit für Keratin-Behandlung

Alternativ zu Shampoo und sonstigen Pflegeprodukten, die nur eine kurzfristige Glättung der Haare bewirken, kann auch zu einer dauerhaften Haarglättung gegriffen werden. Hier bietet sich für die Heimanwendung die Keratin-Behandlung an. Hierfür gibt es alternativ zum Friseur auch die Möglichkeit ein Homekit zu erwerben. Dieses ist deutlich günstiger als wenn man die Behandlung beim Friseur durchführen lässt. Zeit sollte man sich dennoch nehmen, denn die Keratin-Behandlung erfordert mehrere Behandlungsschritte.

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