Tipps zum Haare glätten

Selbst glätten oder zum Friseur? Auch beim Haare glätten ist das eine Frage, die man sich im Voraus stellen sollte. Doch ob nun im Friseur-Salon oder im heimischen Badezimmer – der Hauptakteur ist immer das Glätteisen. Es kommt natürlich auch auf dessen Qualität an und auf die richtige Glätt-Technik. Die Einfachheit des Glättens der Haare ist letztlich aber eine Frage der Haarstruktur, die man immer kennen und im Auge behalten sollte. Denn wenn Haar geglättet wird, wird dessen Struktur verändert. Das heißt die chemischen Verbindungen im Haarinneren werden aufgebrochen. Doch dauerhaft ist eine Glättung letztlich nur dann, wenn mit genügend Hitze und genügend Druck gearbeitet wird oder eben mit Chemie. Denn die Verbindungen im Haarinneren erinnern sich eigentlich recht gut an ihre ursprüngliche Form und wandern sehr schnell in diese zurück, insbesondere wenn Nässe (durch Schwitzen oder durch Regen und Schnee) mit ihnen in Kontakt kommt.

Schritt 1 vor dem Glätten: Check der Haare

Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass vor jedem Glätten der Haare ein Check des Zustands der Haarstruktur vorangeht. Denn nur wenige nehmen wirklich den Zustand ihrer Haare wahr. Gesundes Haar kann entsprechend häufiger geglättet werden, als Haar, das Spliss oder Trockenheit aufweist. Wer beim Check feststellt, dass seine Haarstruktur sehr brüchig ist, sollte eine Bekanntschaft mit dem Glätteisen vermeiden, da es sonst leicht zu Haarbruch kommen kann.

Schritt 2 vor dem Glätten: Der Schutz

Auch gesundes Haar muss vor dem Glätten unbedingt geschützt werden. Denn die stetige Hitze vom Glätteisen macht sehr gesundem Haar auf Dauer etwas aus und macht es spröde bzw. brüchig. Das Auftragen von einem Hitzeschutz ist aus diesem Grund unabdingbar. Ein Spezialprodukt, in Form von Hitzeschutzspray oder alternativ auch einem Mousse bzw. Fluid oder Gel, schützt die Haare vor der großen Hitze, die durch Föhn oder Glätteisen auf die Haare einwirken. Dieses Hitzeschutzprodukt errichtet regelrecht eine Barriere zwischen dem Glätteisen und dem Haar. Es verhindert, dass die Haare zu stark erhitzt werden, die Wirkung der Hitze aber dennoch bis in die Haarstruktur vordringen kann.

Das eigentliche Glätten

Auch beim eigentlichen Haare glätten sollte man immer die Schonung der Haare im Hinterkopf haben. Eine Rolle spielt natürlich auch die Effektivität. Auf diesem Grund sollte man, bevor man den Glättvorgang überhaupt in Gang bringt, die Haare in einzelne Partien unterteilen. Mit dem Glätteisen arbeitet man sich dann von unten nach oben durch. Wichtig ist die Richtung, denn als letztes sollte tatsächlich das Deckhaar geglättet werden. Wichtig ist auch, dass das Glätteisen nie zu nah an die Kopfhaut geraten darf. Denn so können leicht Verbrennungen entstehen. Auch sollte das Glätteisen immer von oben in Richtung Spitzen gezogen werden, und zwar in gleichmäßigen Bewegungen. Der zu lange Kontakt mit den Haaren führt in der Regel zu einer punktuellen Überhitzung. Und dies führt früher oder später zum Brechen der Haare. Es geht also auch beim direkten Glätten der Haare vor allem darum, dass man die Haarstruktur schont. Das Glätteisen sollte man im Übrigen nie, auch wenn die Haarstruktur dies erlauben würde, über 200 °C Betriebstemperatur bringen. Statt einem Glätteisen kann auch ein Föhn oder ein Lockenstab mit entsprechender Technik verwendet werden. Das Glätteisen ist aber immer noch das Mittel 1. Wahl.

Das richtige Glätteisen

Da die Haare stets geschont geglättet werden sollten, ist es wichtig das richtige Glätteisen auszuwählen. Das heißt ein Glätteisen sollte möglichst bestimmte Anforderungen erfüllen. Beim Kauf sollte vor allem auch hochwertige Platten geachtet werden. Je glatter diese sind, umso besser ist das für die zu glättende Haarstruktur. Denn jede noch so kleine Oberflächenstruktur auf den Platten von einem Glätteisen kann zu einer Reibung führen auf den Haaren und dadurch zu einer Schädigung der Haarstruktur. Viele Experten empfehlen für die Platten auch eine zusätzliche Beschichtung aus Teflon, andere schwören auf eine Keramikbeschichtung. Sind die Platten zerkratzt, ist das Gerät im Übrigen unbrauchbar. Wichtig ist auch, dass das Glätteisen über eine Temperatur-Kontrolle verfügt. Das heißt, es sollte darauf geachtet werden, dass das Glätteisen über eine Temperaturregulierung verfügt, die stufenweise oder stufenlos einstellbar ist. Zudem verfügen viele Glätteisen auch über nützliche Extras, wie unhörbare Schallwellensensoren. Diese helfen dabei, dass das Haar gleichmäßig auf den Platten verteilt ist. Und auch ein Glätteisen mit Ionen-Technik kann sinnvoll sein. Die Ionen legen sich dabei um das Haar und lagern dort Feuchtigkeit aus der Luft an. Die federnde Lagerung der Platten ist ebenfalls ein Detail, auf das man achten sollte. Denn diese entscheidet darüber, wie viel Druck auf das Haar wirkt. Vorhanden sollte am Glätteisen auch eine Abschaltautomatik sein. Diese verhindert, dass das Gerät möglicherweise nach dem vergessenen Ausschalten einen Brand auslöst.

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